25. 11. 21 – Schreib’ dich frei, die #20

Nein ist ein ganzer Satz!
Nein ist ein ganzer Satz! Photo by Monstera on Pexels.com

Was ich an unserem Raum auf Clubhouse wahrhaftig liebe, ist, dass keine Routine aufkommt. Routine wäre der Tod der Kreativität. Was passiert, wenn jemand auf das Podium kommt, der dir zuerst erklärt, wie du deinen Raum anders gestalten könntest. Wehrst du ab? Gehst du in die Konfrontation? Oder lässt du es zu, erweiterst du deinen Horizont und fühlst in dich selbst hinein, was das, was dir das Sprachrohr des Universums gerade um die Ohren haut, mit dir macht? Bekommst du gerade den dringenden Hinweis für eine förderliche Veränderung? Oder ist es eine Prüfungsfrage, wie fest du hinter deiner Idee stehst, wie verbunden du mit deinen Idealen bist?

Konsequenterweise lautete das erste Wort, das uns geschenkt wurde: Nein. Dagegen, Abgrenzen, Ja, Nein ist ein ganzer Satz, Freiheit, Klarheit waren meine Assoziationen dazu. Nein ist ein Wort, das ich auf die harte Tour lernen musste. Ich spüre, dass es mir immer noch nicht leicht fällt. Danke für dieses Wort.

Ein Ehrengast übernimmt die Aufgabe des Worte-Werfens

Als nächstes durften wir uns mit dem Wort „Popöchen“ auseinandersetzen. Welch herrliche Ergänzung! Wenn ich nicht irre, war „Windel“ die häufigste Assoziation.

Da unser Raum schon so „anders“ begonnen hatte, folgten Sam und ich der Schwingung. Wir gaben unserem Ehrengast die Aufgabe, uns mit jeweils 5 Worten zu versorgen und kamen in den Genuss, beide an unserem Lieblingsspiel „Die heissen 5“ mitspielen zu dürfen.

3 Kommentare

  1. Herr Peters wirkte, wieder einmal, übermüdet. Den Erdkunde-Unterricht um 7:45 zu beginnen war echt nicht sein Ding. Einen Film zeigen, oder ein Schüler-Referat, Hauptsache, der Raum war abgedunkelt.Auf dem Weg zur Schule war er an einer Bordsteinkante heftig gestolpert und fast hingefallen. Es war ihm peinlich. Ob man seinen Alkoholkonsum gestern abend bemerkt hatte? Eine Frau, deren strenge Miene katholisch wirkte, strafte ihn mit ihrem Blick. Oh, das war ja die Religionslehrerin Frau Gotthold. Er rettete sich in die Schule. Nun war der Raum endlich dunkel, der Film ging los. Es ging um Konservendosen, deren Blei-Lot die Besatzung einer Grönland-Expedition im 19. Jahrhundert vergiftet hatte. Er fing an, zu träumen. Von der reizenden jungen Frau in der Wirtschaft gestern, die so charmant über Börsenspekulanten wettern konnte. Wie sie dabei die Lippen krauszog!

  2. Was für ein lustiger, schräger – magischer Raum.
    Was ich gelacht habe, doch hier meine Notizen.

    Erstes Wort: NEIN
    Assoziationen: Stopp, aufhören, Widerstand, Dunkelheit, Ohnmacht, enge,

    Zweites Wort: Popöchen
    Assoziation: Windel, Apfelpopo, schlabbrig, hängend, fest, Sitzleder, Toilette, Hagelschaden

    Der Sommer ist zu Ende und viele Damen haben wieder mehr Kleider an, als noch wenigen Wochen zuvor.
    Im Sommer sowie in dem sehr wunderschönem Herbst, durfte/konnte man bei den weiblichen Wesen der Gesellschaft das Popöchen noch besser erkennen, da sie es gekonnt in Szene gesetzt haben.
    Bei vielen Frauen ist es jedoch oft auch KEINE Augenweide, wenn sie es tun – da es definitiv kein Popöchen mehr ist, sondern eher ein Po um es schön zu formulieren..
    Doch das ist eine andere Geschichte.

    5 Wörter – Biassoziation-Wörter-Spiel
    In meinem Lieblingsraum „schreib dich frei“ auf ClubHouse, hat uns der liebe Youssef das 1 Wort von 5rausgeschmissen.
    „bräsig” (natürlich habe ich es am Anfang, völlig falsch geschrieben – grins)
    Das kann ja heiter weiter, wenn ich nur Bahnhof verstehe.
    Was könnte es denn bedeuten?
    Margot sagte zwar drollig, doch das machte trotzdem keinen Sinn ausser, dass Youssef wirklich ein drolliges Kerlchen ist.
    Naja ich geh mal einen Pfirsich essen!
    Ich brauche ein paar Vitamine, denn in letzter Zeit habe ich viel zu viel gesündigt.
    Sport machen oder irgendwelche Turnübungen – rumzuturnen ist nicht so das meine. So versuche ich es lieber mit gesundem Essen.
    Schon allein wenn ich mich daran erinnere wie ich das letzte Mal joggen war.
    Fürchterlich!
    Ja ich versuchte es nur, denn beim erst besten Kuhfladen den ich übersehen habe und ausgerutscht bin. Sport ist Scheisse!
    Das ist ein Fakt!
    Ich habe mich so geärgert und geekelt, dass ich wie eine einbandagiert Film-Mumie nach Hause ging.

    2 Geschichte mit 5 Wörter
    Die Schule war nicht so meine Lieblingszeit.
    Es gab so viele Fächer die ich damals überhaupt nicht leiden konnte.
    Vielleicht lag es auch daran, dass der Lehrer nicht der coolste war um Erdkunde zu mögen.
    Nachdem Unterricht als ich nach Hause ging bin ich fast immer an der gleichen Stelle von der Bordsteinkante auf die Schnauze gefallen.
    Meine Mitschüler lachten mich dann immer aus. Obwohl einige sehr katholisch oder anders gläubige waren, hatten sie Freude am lästern und mobben.
    Zuhause angekommen machte ich mit eine Konservendose auf und wärmte mir den Inhalt, da meine Eltern noch bei der Arbeit waren.
    Ich klatschte mir das Essen in eine Schüssel, setzte mich vor die Flimmerkoste und dort gab so ein komischer Börsenspekulant sein Bestes, den Zuschauer, zu überzeugen zu investieren.

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